Vom Wolf zum Hund
🐺➡️🐶 Warum der Hund (k)ein kleiner Wolf ist
Hunde stammen vom Wolf ab – aber sie haben sich über Jahrtausende hinweg eigenständig entwickelt. Verhalten, Physiologie und das Aussehen unterscheiden sich heute sehr deutlich. Trotzdem hält sich hartnäckig der Mythos: „Hunde sollten wie Wölfe fressen – roh, getreidefrei, am besten ganze Beutetiere.“
Zeit, sich das mal näher anzusehen und richtigzustellen 👇
🔎 Vom Wolf zum Hund durch die Nähe zum Menschen
Wölfe entdeckten mit der Nähe zum Menschen ein praktisches Buffet:
🗑️ Essensreste
🦴 nicht verwertbare Teile von Jagdbeute
💩 sogar menschliche Ausscheidungen
Letzteres klingt eklig – war aber clever, denn Kot enthält noch viele Nährstoffe und Energie. Ein evolutionäres Erbe, das erklärt, warum einige Hunde bis heute gelegentlich Kot fressen (neben anderen Ursachen). Durch diese Annäherung begann der Wolf, sich von der reinen Beutetier-Ernährung zu lösen und stattdessen das zu nutzen, was der Mensch bot – ein bestimmender Schritt in der Domestikation.
🔎 Vom Wolf zum Hund durch genetische Anpassungen
Aber die entscheidende Anpassung ist die Fähigkeit von Hunden, Stärke zu verdauen. Studien konnten zeigen, dass Hunde deutlich mehr Genkopien für die Stärkeverdauung besitzen als Wölfe. 🧬 Damit können Hunde Stärke als Energiequelle viel besser nutzen als es der Wolf kann – auch wenn es individuelle und rassespezifische Unterschiede zu beachten gilt.
💡Fazit: Der Hund ist kein „kleiner Wolf“, sondern ein hochangepasster Begleiter des Menschen – mit eigenständigen Bedürfnissen, auch in der Ernährung. Und gerade die Fähigkeit zur Stärkeverdauung ist eine evolutionäre Anpassung, die wir nicht ignorieren sollten.
🌾 Deshalb: Mehr Mut bei der Fütterung von Stärke – vielleicht sogar aus Getreide. Mehr dazu in den nächsten Snackable Feedfacts!
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